Hypnose

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Praxis stellt seit 2016 die therapeutische Hypnose dar.
Während einer Hypnose wird eine tranceähnliche tiefe Entspannung erreicht, die mit einem veränderten Bewusstseinszustand verbunden ist. In diesem Zustand können Suggestionen besonders wirkungsvoll sein, weil Kontrollmechanismen teilweise umgangen werden können, die unser Verhalten im Wachzustand steuern und bewerten.
So ist zu erklären, dass tiefsitzende Überzeugungen, Glaubensmuster oder Verhaltensweisen durch Hypnose verändert werden können. Das ist möglich, weil unser Gehirn nicht zwischen Realität und Bildern unterscheiden kann. Die Hypnose wird als Realität gedeutet und die vermittelten Bilder können andere, negative Bilder, Emotionen oder Erfahrungen nach und nach ersetzen. So stärkt Hypnose die eigenen Ressourcen, denn die Erfahrung zeigt, dass nach einer Hypnose einengende Verhaltensweisen nahezu mühelos ersetzt werden können.
Die Schmerzempfindung wird reduziert. Damit eröffnen sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten:

– Steigerung des Selbstwertgefühls und der Selbstwirksamkeit
– Stressreduktion durch Tiefenentspannung
– Ängste wie Prüfungsangst, Flugangst, Höhenangst
– Phobien vor Tieren, Klaustrophobie etc.
Gewichtsreduktion
– Sucht nach Zucker und Süßigkeiten
– Essstörungen
– Raucherentwöhnung
– Leichte Depressionen und Burnout
– Hypnose zur Geburtsvorbereitung
– Chronische Schmerzen
– Leistungssteigerung im Sport

EMDR

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine der Hypnose verwandte psychotherapeutische Methode, die auf die Psychologin Dr. Francine Shapiro zurückgeht. Ursprünglich als Kurzintervention in der Traumabehandlung und bei posttraumatischen Belastungsstörungen angewandt, hat sich die Methode als sehr wirkungsvolles Werkzeug erwiesen, um viele belastende Emotionen zeitnah zu entkräften. Im Gegensatz zur Hypnose wird der Klient nicht in Trance versetzt, sondern durch bestimmte Augenfolgebewegungen, Töne oder taktile Reize behandelt, während er an sein belastendes Problem denkt. Währenddessen reduziert sich der damit verbundene emotionale Stress deutlich. Ob die Wirkung auf der bilateralen Stimulation beider Gehirnhälften durch die Augenbewegung beruht oder durch die bifokale Konzentration auf die Erinnerung und die Bewegung entsteht, ist unklar. Die Wirksamkeit ist jedoch durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt.

Die Einsatzbereiche sind denkbar vielfältig:

nach Unfällen, Schockerlebnissen

Phobien, Ängste, leichte Depressionen

Prüfungsangst, Lampenfieber

Zwangsverhalten

Verhaltensstörungen bei Kindern

zur Klärung emotionaler Themen und Verstrickungen

in der Trauerbewältigung

zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen

bei Allergien wie Heuschnupfen

unterstützend bei Suchtverhalten, Essstörungen, Süßigkeitenverlangen, „Craving“

zur Raucherentwöhnung

Stress, Leistungsdruck, Burnout

zur Steigerung des Selbstwertgefühls und der Selbstwirksamkeit